Sprache und Literatur des Mittelalters – Übungsblätter, Lösung Teil I

1a. MA = ca. 700 – 1500; HochMA = 1100 – 1300

1b. Beginn: Zusammenbruch des röm. Reiches (dt. Kaiser, Karl der Große), Völkerwanderung (Sprachenvielfalt und erste dt. Texte)

Ende: Niedergang der Stände (besonders Ritter) + Erstarkung des Bürgertums; Kirchenkrise (Schisma), Naturwissenschaften setzen sich vermehrt gegen kirchl. Weltanschauung durch (Galilei), Kapitalismus

2a. AHD = 750 – 1050; FMHD = 1050 – 1170; MHD = 1170 – 1250; NHD = ab 1250

2b. Weder AHD noch MHD waren einheitl. Nationalsprachen, NHD einheitlich mit einigen regionalen Ausnahmen

2c. Gelehrte, meist Klerus, vereinzelt Adel

2d. erst im 14. Jh., vorher teures Pergament

2e. Sprache der Gelehrten (antike Tradition weitergelebt)

2.1a. ab ca. 600; ließ die hochdeutschen Dialekte entstehen

2b. Hochdeutsch, am weitesten setzt sich die Lautverschiebung dabei in den südlicheren dt. Sprachgebieten durch
* wenn man z.B. norddeutsche Dialekte mit dem Bairischen vergleicht (watt?
à was?)

2c. b → p; d → t; g → k
keltisch: aball
à Apfel, lat. Duo à engl. two; lat. Genu à dt. Knie
*Tirol/ Oberösterreich: Knedl – Gnedl (im Dialekt)